taucht ein in die Unterwasserwelt mit Freunden

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Diesen und viele weitere Tipps hatte die Dipl.-Biologin und Tauchlehrerin Dr. Constanze Conrad beim Erlebnisseminar "Gefährliche Meerestiere  -  Gefahr erkannt - Gefahr gebannt" parat.

In dem spannenden und informativen Vortrag wurde ein Überblick über Meeresbewohner vermittelt, die mit etwas mehr Vorsicht zu behandeln sind als andere. Die Referentin fesselte die Teilnehmer mit kurzweiligen Berichten aus ihrem langjährigen und umfangreichen Erfahrungsschatz. Neben ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin arbeitet sie u. a. als Tauchlehrerin am "Marine Biology College" in Marsa Alam am Roten Meer und konnte deshalb unmittelbar aus der Praxis erzählen.

In dem fast vier Stunden dauernden Seminar wurden die verschiedenen gefährlichen Meeresbewohner mit und ohne Biss vorgestellt. Der Schwerpunkt lag aber nicht auf dem Aufzeigen der mehr oder weniger gefährlichen Tiere, sondern auf der Darstellung bzw. dem wieder ins Gedächtnis rufen von Verhaltensweise, die es erst gar nicht zu gefährlichen Situationen im Wasser kommen lassen.

 

 

  

Die Hinweise waren aber nicht nur für Taucher relevant, sondern richteten sich auch an alle anderen Wasserratten wie Schwimmer und Schnorchler.

Sollte es dennoch einmal zu unvermeidlichen Zusammenstößen mit der gesundheitsbeeinträchtigenden Unterwasserwelt kommen, erläuterte Constanze Conrad die dann evtl. auftretenden Symptome und deren medizinische und biologischen Hintergründe. Die Teilnehmer lernten, dass sich die Folgen eines Bisses eines Oktopus von dem eines Barrakudas und der daraus resultierenden Behandlung durchaus unterscheiden können.

Und selbstverständlich wurden Erste Hilfe- und Behandlungsmaßnahmen vorgestellt, die sofort und im weiteren Behandlungsverlauf ergriffen werden können.

Neben Hinweisen zur Vermeidung und nötigenfalls Versorgung von Stichen, Bissen oder Vernesselungen, war ein weiterer Inhalt auch die Gefahr, die abseits des Tauchens und des Wassersports lauert und die Urlaubsfreude trüben kann. Nämlich Hinweise, die beim Verzehr der Meeresbewohner beachtenswert sind. Damit der Genuss des Seegurkensalats oder der Muscheln möglichst keine unliebsamen Folgen nach sich zieht, konnte die Referentin einige Hinweise zum Erkennen von möglicherweise nicht mehr ganz Bekömmlichen geben.

  

Alle Teilnehmer verließen den Vortrag und das sich anschließende gemütliche Beisammensein mit Seminarunterlagen und einem Einkleber für den Taucherpass in der Gewissheit, dass der nächste Tauchgang sicherlich noch mehr Spaß machen wird. Dies vor allem, da mögliche Gefahren nun noch besser erkannt und damit auch vermieden werden können.

Zum Abschluss blieb nur die Frage, wann das nächste Erlebnisseminar stattfindet.

Unterwasserfreunde Korntal-Münchingen e. V.